Ich bin grad am überlegen mit was ich euch zuerst nerve: Mit dem stressigen CSD Wochenende in Hamburg bzw. die Fahrt dorthin ODER was im Moment mit meiner Mama ist. Ich glaub ich fang mit Mama an, weil ich mir das von der Seele reden muss.
Eigentlich soll sie ja in Rüdersdorf in der ReHa-Klinik sein. Aber am Wochenende bekam sie so starke Schmerzen im Abdomen, das sie (die Mitarbeiter der Rüderdorfer Klinik) sie in Klinikum Neukölln brachten. Am Sonntag rief sie mich dann auch an - allerdings auf der Autobahn, so dass ich sie wenigen Minuten später von einem Rasthof aus anrief. Sie erzählte mir dann das sie dort lege und das ich ihr noch ein paar Sachen von zuHause mitbringen solle. Gegen 19.30Uhr schaffte ich es dann auch zu ihr in die Klinik. Ihr ging es soweit ganz gut - will heißen schmerzfrei. Ich bin dann auch nur kurz geblieben, weil ich totmüde war und dann gleich nach Hause schlafen.
Am nächsten Tag rief sie mich dann Zuhause an und sagte, das sie wahrscheinlich am Dienstag wieder nach Rüdersdorf gebracht werden würde und ich sie doch bitte heute nochmal besuchen und ihr noch ihre Hausschuhe vorbeibringen solle. Naja weil ich immernoch so erschöpft war, war ich dann auch erst um 19.00 bei ihr. Da gings ihr schon nicht mehr so gut, aber sie hatte keine Schmerzen. Aber keine 15 Minuten später hatte sie schrecklichste Schmerzen.
Sie also gleich die Schwester herbeigeklingelt und die gab ihr erstmal ne Spritze in den Bauch und 2 starke Schmerztabletten. Half aber alles nichts, die Schmerzen wurden nicht weniger, aber zum Glück konnte man noch relativ schnell einen Arzt auftreiben und der untersuchte sie auch noch kurz und verschrieb er - wie die Schwester dann sagte - etwas krampflösendes. Bis aber irgendwas von den Mitteln wirkte hat es mindestens eineinhalb Stunden gedauert und ich saß de ganze Zeit danben und versuchte irgendwie durch meine Anwesenheit zu trösten.
Und ich muss sagen ich konnte danach nicht mehr. Das ganze hat mich echt fertig gemacht. Ich konnte dann Richard überreden mir bei Burger King Gesellschaft zu leisten, denn gegessen hatte ich seit Sonntag-Früh auch nichts mehr. Naja zu viel wars dann trotzdem, wie immer aus Frust. Ich könnt schon wieder heulen deswegen.
Aber irgendwie will ich nie heulen, ich tus auch nie. Ich bin nur immer ganz kurz davor. Manchmal denk ich mir würd das mal gut tun mich so richtig auszuheulen, aber dann denk ich auch wieder, dann bringt eh nix und lass es.
Seit ein paar Minuten ist Freitag und ich bin irgendwie schon ausgelaugt. Obwohl in dieser Woche eigentlich nicht allzuviel passiert ist.
Am Montag hab ich mit Richard für RTS “gelernt”.
Am Dienstag haben wir dann wirklich richtig gelernt und am Nachmittag die Klausur geschrieben. Am Mittag hab ich meine Mutter dann vom Krankenhaus abgeholt.
Am Mittwoch war das erstemal richtig Uni. Und es fing ganz cool an mit VS. Diesmal mehr oder minder so wie es im Modulhandbuch steht (wir hatten uns letztes Semester noch ausgeschrieben innerhalb der Belegfrist, weil ein anderer Dozent sich nicht ans Modulhandbuch hielt). Es geht nämlich in gewisser Weise um Hacken bzw. um Netze im Allgemeinen. Wird schon lustig werden dieses Semester.
Am Donnerstag war ich dann ohne Richard in MOP. Der Dozent kennt mich schon ganz gut. Ich hatte ihn schon im 3. Semester in RA und letztes Semester hatte ich auch schon MOP bei ihm belegt. Er hat eine Einführung gemacht, sehr Hardwarenah, aber für mich langweilig,weil ich schon 1. zweimal MOP hatte und 2. Ich alle Grundlagen durh RA, DT und MKt mehrfach durchhabe. Nächste Woche wirds so weiter gehen mit der Einführung und wahrscheinlich noch keine Übung. Noch zu erwähnen ist, das es wohl diesmal nicht auf 8086 programmiert wird sondern auf Atmel ATmega16. Hat er aber noch nicht versprochen. Fänd ich aber supertoll, weil 8086 ist echt nicht so elegant (O-Ton Dozent).
Freitag muss ich dann um 7.00Uhr aufstehen und dann mich langsam auf den Weg machen um um 8.00Uhr in der Uni zu sein. Zuerst gibts CB; wir wissen allerdings noch nicht ob wir das wirklich belegen, weil der Dozent nicht so den tollen Ruf hat. Wir hätten noch die Auswahl auf DSP zurückzugreifen, aber das ist mehr oder minder Mathe5 und das muss echt nicht sein. Danach dann Mathe3. Mathe3 muss leider sein, da kommen wir nicht drum herum.
Jetzt gehts ab in die Heia. Schlaft gut
Eigentlich wäre dieses Semester ja Praktikum dran, aber eigentlich habe ich keinen Kopf dafür. Zum Glück hat Richard auch keine Praktikumplatz bekommen
. Infolgedessen haben wir uns entschieden in diesem Semester, die Module zu belegen die uns aus den letzten Semestern fehlen (Mein Stundenplan). Is ne ganze Menge bei mir geworden. Nicht alles ist jetzt schon ganz festgelegt, aber Ma2, Ma3 und MOP werd ich definitiv machen. Und Richard macht auf jedenfall Ma3 und wahrscheinlich VS. Bei VS und CB sind wir uns - vor allem wegen der Dozenten - nicht so sicher uns schauen uns das mal an.
Aber schön ist, das am 09.04 auch wieder Ersti-Cafe ist und ich Daniel und Jochen wieder sehe.
Ich hoffe mal das wird ein halbwegs entspanntes Semester.
Sonntag besuche ich Mama wieder im Krankenhaus und lerne dann am Nachmittag mit Richard zusammen für RTS - die Nachklausur ist am Dienstag. Wir haben extra den Dozenten gebeten die Klausuren mit 5 zu bewerten, weil wir während der Klausur gemerkt hatten, dass das nicht besser als 4 wird. So müssen wir jetzt die Nachklausur schreiben. Lernen jetzt aber nen bischen mehr als halbherzige 4 Stunden in der Uni.
Achja Uni: Die TFH-Berlin soll einen neuen Namen erhalten: Beuth Hochschule für Technik Berlin
Am Montag wollen wir dann auch noch lernen. Ich hoffe das wird, weil nochmal belegen will ich das Fach nicht.
Und nicht vergessen: nachher ist Zeitumstellung 
Eben noch vom Geburtstag berichtet, jetzt wieder was negatives.
Eine Woche vor meinem Geburtstag wurde bei meiner Mama ein neuer Tumor entdeckt. Sie hatte einige Wochen lang angeblich eine Blasenentzündung.Nachdem sie dann aber beim Onkologen war (Sie hat ja immernoch einen inoperablen und untherapierten Tumor im Becken, weswegen sie ja beim Onkologen eigentlich zur Vorbereitung auf die Chemo war) riet dieser ihr zum Urologen zu gehen um eine Blasenuntersuchung machen zu lassen. Dabei wurde der Tumor entdeckt. Ich frage mich allerdings warum nich der Hausarzt schon darauf kam - bei ihrer Vorgeschichte - eine solche Untersuchung anzusetzen.
Naja wie dem auch sei, an diesem Freitag war dann schon ihre OP. Sie verlief zum Glück sehr gut. Die Tumore in der Blase wurden entfernt, die Blase funktioniert auch noch und sie war auch gleich am selben Tag wieder Putzmunter und konnte am Samstag auch wieder spazierngehen. Am Montag soll sie entlassen werden.
Im Moment beschäftigen uns also noch zwei Sachen. Eine weswegen sie noch einen anderen Arzt aufsuchen muss (da will ich wegen der Privatsphäre meiner Mutter nicht näher drauf eingehen, Stichwort: Fistel); und die Chemo-therapie wegen des anderen Tumors im Becken. Der im übrigen wenig bis garnicht wächst (haben zumindest die letzten 2 CTs ergeben). Was ja Hoffnung darauf gibt, das selbst wenn die Chemo-Therapie nicht wirkt, sie damit noch lange leben kann.
Ich bin erstmal glücklich das sie die OP überlebt hat und es ihr so gut geht.
Aber ich halt mich kurz. Meine Mutter ist aus dem Krankenhaus entlassen worden (ist fast nen eigenen Beitrag wert, war ne ziemliche Katastrophe, nachdem sie ins Wenckebach verlegt wurde). Die Wochen danach hat sie sich nur langsam erholt und tut sie immernoch. Aber es wird besser denke ich. Die Chemotherapie wird wohl in ca. 3 Wochen fortgesetzt.
Noch weiter zu erzählen ist das mein Onkel seinen 70. Geburtstag feierte am letzten Samstag. Ich hab dann mit meiner neuen Digi-Cam (FinePix S5600) fast 500 Fotos gemacht von denen jetzt noh 178 übrig sind ^^. Er hat mich viel in die ersten Vorbereitungen eingebunden und dementsprechend erschöpft war ich nach dem Wochenende auch. Besonders das frühe aufstehen machte mir zu schaffen. Aber schön war trotzdem 
Und ansonsten gibts nicht viel zu erzählen oder es ist mir entfallen.
Jetzt ist es doch schon über ne Woche her. Ich müsste mich ja fast schämen 
Jetzt mal kurz was alles passiert ist (viel ist es ja nicht): Ich war die letzte Woche nur am Montag in der Uni. Am Dienstag dieser Woche war ich nochmal da und habe eine Nachbesprechung für Programmiern gehabt um für die Nachklausur zugelassen zu werden. Am Wochenende war Marcel hier und wir haben sinnlos BF2 und CS gezockt.
Ansonsten war ich jeden Tag bei meiner Mutter 3-4 Stunden im Krankenhaus. Ihr geht es soweit gut. Sie ist leicht depressiv und hat was dagegen bekommen. Seit heute geht es ihr besser. Körperlich geht es auch bergauf, aber langsam. Sie wird wohl frühstens nächste Woche entlassen.
Morgen bin ich dann auch bei meiner Mutter und am Nachmittag fahr ich zu Uwe.
Am Samstag kam mein Onkel aus Düsseldorf vorbei mit seiner Freundin. Vor allendingen um meine Mutter (die ja noch im Krankenhaus liegt) zu besuchen. Meine Mama hat sich riesig gefreut. Wir sind dann am Samstag abend noch zu dritt indisch Essen gegangen.
Am Sonntag haben wir dann zusammen bei mir Zuhause lange gefrühstückt und danach sind wir den Berliner Dom besichtigen gegangen. Selbst ich als Berliner war da noch nicht drin. Und als Highlight sind wir dann noch auf die Domkuppel hochgekrazelt. Hab da auch ein paar Fotos gemacht.
Danach sind wir dann wieder zu meine Ma ins Krankenhaus und am Abend sind wir zu dem Bruder von meinem Onkel, was ja auch mein Onkel ist 
Heute Mittag sind sie dann wieder abgereist. Es tat echt gut jemanden hier zu haben. Ich musste in den letzten 2 Monaten echt viel alleine bewältigen und das Wochenende hat mir auch mal wieder gezeigt das mir abunzu mein Vater fehlt.
Wie auch immer es war ein tolles Wochenende und ich bin froh das ich diese Woche nix wichtiges mehr machen muss.
Am Freitag wurde meine Mutter am Darm operiert. Laut Dr. Baron (so heißt der operierende Arzt) soll die Operation sehr gut gelaufen sein. Will heißen der Darm soll wieder gut Arbeiten. Meine Mutter war dann an dem Nachmittag auch wieder recht Munter drauf (im Gegensatz zu ihren letzten beiden OPs). Es kann also auch bald weitergehen mit der Chemo-Therapie.
Gleich kommt mein Onkel aus Düsseldorf vorbei. Er will die Unterlagen von meiner Mama zu seinem Onkologen schicken und eine zweite Meinung einholen. Vielleicht kann ich ihn dann auch noch mitnehmen ins Krankenhaus. Mama wird sich bestimmt freuen. Für seinen Besuch hab ich die Wohnung jetzt 3 Stunden lang geputzt.
Ich war bis eben grad komplett durchgeschwitzt, hier herschen immernoch 30°C obwohl schon seit Tagen Regen und um die 24°C angekündigt sind. Mir ist das im Moment nur Recht: ich geniesse das Wetter. Und ebend hab ich geduscht; jetzt gehts mir gut.
Meine Mutter liegt wieder im Krankenhaus. Wieder der Darm. Sie war nur noch am Kotzen. Jetzt wird sie morgen am Darm operiert. Da wird dann versucht ihr die Verwachsungen zu entfernen. Ich hoffe das beste und das sie morgen auch wieder aufwacht.
Zur Zeit geht bei mir aber auch alles schief: Ich habe schon 2 Prüfungen verkackt und die letzte (in Mathe) werde ich wohl auch nicht bestehen. Meine Mutter wird wohl aller veraussicht nach diese Jahr nicht überleben und ich bin ansonsten auch nciht glücklich, weil ich mich so einsam fühle. Das Wetter tut dann auch noch sein restliches: Ich schlafe nachts fast garnicht mehr, mir geht einfach zu viel durch den Kopf und es ist dazu nachts auch zu warm. Im Normalfall freue ich mich über schönes Wetter, aber bei Nachts über 25°C wird mir das einfach zu Viel.
Heute wurde ich zum tanzen am Freitag eingeladen, aber irgendwie ist mir nicht danach, obwohl ich Ablenkung gebrauchen könnte.
Ich bin froh wenn nächste Woche alle Prüfungen vorbei sind.
Meiner Mutter geht es besser.
Der Darm macht wieder was. Sie bekommt aber immernoch fast nur intravenös ihre Nahrung. Nur zum Mittag bekommt sie ne Suppe. Wird wohl bis nach der Chemo dabei bleiben. Am Dienstag kommt sie raus. Ich bete darum das die Chemo anschlägt und ich meine Mama noch ein paar Jahre hab.