Schlechte und gute Nachrichten
Eben noch vom Geburtstag berichtet, jetzt wieder was negatives.
Eine Woche vor meinem Geburtstag wurde bei meiner Mama ein neuer Tumor entdeckt. Sie hatte einige Wochen lang angeblich eine Blasenentzündung.Nachdem sie dann aber beim Onkologen war (Sie hat ja immernoch einen inoperablen und untherapierten Tumor im Becken, weswegen sie ja beim Onkologen eigentlich zur Vorbereitung auf die Chemo war) riet dieser ihr zum Urologen zu gehen um eine Blasenuntersuchung machen zu lassen. Dabei wurde der Tumor entdeckt. Ich frage mich allerdings warum nich der Hausarzt schon darauf kam - bei ihrer Vorgeschichte - eine solche Untersuchung anzusetzen.
Naja wie dem auch sei, an diesem Freitag war dann schon ihre OP. Sie verlief zum Glück sehr gut. Die Tumore in der Blase wurden entfernt, die Blase funktioniert auch noch und sie war auch gleich am selben Tag wieder Putzmunter und konnte am Samstag auch wieder spazierngehen. Am Montag soll sie entlassen werden.
Im Moment beschäftigen uns also noch zwei Sachen. Eine weswegen sie noch einen anderen Arzt aufsuchen muss (da will ich wegen der Privatsphäre meiner Mutter nicht näher drauf eingehen, Stichwort: Fistel); und die Chemo-therapie wegen des anderen Tumors im Becken. Der im übrigen wenig bis garnicht wächst (haben zumindest die letzten 2 CTs ergeben). Was ja Hoffnung darauf gibt, das selbst wenn die Chemo-Therapie nicht wirkt, sie damit noch lange leben kann.
Ich bin erstmal glücklich das sie die OP überlebt hat und es ihr so gut geht.
