Mauerfall
Wie habe ich den Mauerfall erlebt? Vorausgeschickt sei mal, dass ich mich an überhaupt nix erinneren. Mag daran liegen, dass ich erst 4 Jahre alt war bzw. das mein Vater kein Jahr später gestorben ist und ich mich an so gut wie nichts vor der Beerdigung erinnern kann. Darum erzähle ich hier nur was ich aus Erzählungen weiß.
Es ist der 10. November 1989, früh am Morgen. Die Mutter meiner Mama (meine Oma) war in Berlin zu Besuch, weil meine Mama am 12. November Geburtstag hatte. Wir wissen alle noch von nichts was am Vorabend passiert ist. Mama verlässt das Haus und fährt zur Arbeit. Von Oma werde ich etwas später in den Kindergarten gebracht. Auf dem Weg zur Arbeit erfährt Mama über die Ereignisse vom Vorabend, ihr schiessen vor Freude die Tränen in die Augen und sie hält sofort am Straßenrand an um die Nachricht zu verdauen. Mehr weiß ich bis zum Abend nicht zu berichten.
Am selben Abend gehen wir - dass sind: mein Vater (zu diesem Zeitpunkt schon Krebskrank, wie schlecht es ihm zu diesem Zeitpunkt ging, weiß ich nicht), meine Oma, meine Mama, mein Onkel Raimund (ein Bruder von Papa) und ich - zum Brandenburger Tor. Raimund und mein Vater klettern beide auch auf die Mauer, auch wenn Mama nicht so glücklich über diese Aktion war
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Und ein Stück Mauer hat sich mein Papa an diesem Abend auch noch ergattert, in dessen Besitz ich auch noch immer bin.
November 9th, 2009 - 18:57
Statt mit der Angie am Klo 20 Jahre Mauerfall zu feiern, schicke ich sie mit dem Ackermann aufs Matterhorn, und zünd mir einen Riesenjoint an und feiere mit Kati Witt und Margot Honecker 60 Jahre DDR bei mir in der Sauna.
Radio Havannna und Radio Pyönyang übertragen das ganze live in die unendlichen Weiten des Weltalls und die noch unendlicheren Weiten des Internets.
Weil die behindertengerecht und barrierefrei sind, veröffentlichen sie das Drehbuch für die Tauben und, wenn sie das unbedingt wollen, auch die Spatzen.