2 Monate und 2 Tage
Oder auch 64 Tage ist es her, dass ich mit dem Rauchen aufgehört habe. Irgendwie fand das hier noch keine Erwähnung und das hole ich hiermit nach.
An dem Tag an dem ich beschloss aufzuhören, saß ich mittags im Wohnzimmer und rauchte eine Zigarette nach der anderen und bemerkte zu meinem Schrecken, dass ich die Schachtel leergeraucht hatte. Es zwar eine BigBox (also 24 Zigaretten), die ich am Abend vorher gekauft hatte. Das war mir eindeutig zu viel. 24 Zigaretten innerhalb von 12 Stunden. Ich hatte also da innerhalb von 24 Stunden geschätze 40 Zigaretten geraucht.
Nicht nur das es ungesund ist. Ich fühlte mich nicht gut dabei und es war schon lange alles andere als Genussrauchen. Nur aus purer langeweile.
Zu gute kam meinem Aufhörwunsch, dass am nächsten Tag mein Onkel zu besuch kam, der davon nichts wissen sollte, so dass ich erstmal 10 Tage so oder so aussetzen musste.
Und ich halte auch noch durch und will es auch dabei belassen. Leider muss ich zugeben, dass ich dabei zugenommen habe, aber das bekomm ich auch noch in den Griff. Außerdem hab ich geschätzte 300€ seitdem gespart.
Neuköllner Landschaften
Vor genau einer Woche hat es mich spätnachts bzw. frühmorgens rausgetrieben und ich hab ein paar Fotos gemacht.
Zu erst bin ich bei mir um die Ecke auf die Treptower Brücke gegangen und habe den Blick Richtung Norden auf dem Neuköllner Schiffahrtkanal fotografiert. Mit wenig Erfolg, wie man sieht.
Danach bin ich dann mit dem Auto zum südlichsten Ende Nueköllns gefahren und habe einen mühsamen Aufstieg auf den verschneiten Dreidörferblick auf mich genommen. Nie wieder bei diesem Wetter.
Dort entstanden ein paar Fotos Richtung Neukölln (Gropiusstadt)
und vom Flughafen Berlin-Schönefeld.
Den Rest der Fotos gibt es hier
Kein Podcast
Vor ein paar Tagen habe ich mich tatsächlich hingesetzt und versucht so etwas wie einen Podcast zu machen bzw. einen akustischen Blogeintrag. Wie auch schon hier versprochen.
Ich finde es nicht so toll was ich da zusammengequatscht habe, viel zu viel "äh" und andere Füllwörter. Außerdem habe ich dann irgendwann abgebrochen weil mir auffiel, dass aber einer gewissen Stelle die Zeitangaben völlig falsch waren und haben dann auch ab dem Punkt alles weggeschnitten.
Deshalb ist das hier auch "Kein Podcast". Es ist eher eine Hörprobe. Ihr sollt / könnt mir sagen was ihr davon haltet und ob ich es nochmal versuchen sollte, ab dem Punkt weitermachen soll oder ob ich es ganz lassen soll.
Freue mich über Kommentare
Matthias, wie verbringst du eigentlich Weihnachten?
Weihnachten ist und war für mich so weit ich zurückblicken kann ein schönes Fest im großen Kreise der Familie. Auch dieses Jahr wieder feiere ich gerne Weihnachten mit meiner Familie.
Familie. Was heißt das bei mir? Meine Großeltern sind alle schon seit längerem tot, mein Vater ebenso. Da meine Mama dieses Jahr starb, besteht meine Familie noch aus den Brüdern meines Vaters und dessen Kindern und Enkeln. Ins besondere sind das jedes Jahr mein Onkel Michael mit seiner Verlobten Martina, seine Töchter Nina und Tatjana, nebst Tatjanas Ehemann Daniel und ihren Kindern Marie (3 Jahre) und Jakob (6 Wochen). Leider kommen meine Cousinen erst am 2. Weihnachtsfeiertag. Aber Heiligabend sind außer Michael, Martina und mir noch mein Onkel Andreas und Michaels Schwager Micky nebst seiner Ehefrau Ulrike und den Söhnen Max (16) und Linus (13).
Die letzten 24 jahren waren wir (bis zu 25 Leute) jedes Jahr (mit wenigen Ausnahmen) in einem großen 400 Jahre altem Bauernhaus in Riedholz, Maierhöfen im Allgäu. Meine Mama und ich haben uns jedes Jahr gerne die Mühe gemacht und die fast 700km dorthin zurückgelegt. So viele Erinnerungen die gerade mit diesem Haus, aber auch mit den Erlebnissen und Begnungen dort verbunden sind.
Letztes Jahr, war wohl das letzte das wir in diesem Haus verbracht haben. Dieses Jahr feieren wir im Haus meines Onkel Michael, der dieses Jahr hier eingezogen ist. Es steht in Unterdießen in unmittelbarer Nähe von Landsberg am Lech.
Ich freue mich jedes Jahr auf Weihnachten. Nicht weil es Geschenke gibt, sondern weil ich ein paar Tage mit denen verbringen darf die ich liebe und die mich lieben. Weihnachten ist für mich das Fest der Familie.
Heute vor genau 67 Jahren
Mitten in den Kriegswirren des Jahres 1942 wurde meine Mutter am 12. November in Berlin geboren. Sie erhielt den Namen Karin Agnes Vorbeck. Kurz darauf wurde sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester aus Berlin nach Thüringen evakuiert. Dort verlebte sie einen Großteil ihrer Kindheit. In den 50er Jahren zog die Familie nach Oldenburg, nachdem auch der Vater aus britischer Gefangenschaft wiederkehrte. In Oldenburg machte sie mit 17 ihren Abschluss an der Handelsschule als Stenotypistin. Sie verliebte sich in einen Mann mit dem sie 1965 in die USA zog. Sie lebte 5 Jahre in Queens, New York.
Sie zog zurück nach Oldenburg, nach dem sich ihr Ehemann nach der Todgeburt ihres Kindes umbrachte. Sie plant nach Berlin zu ziehen und pendelt einige Zeit zwischen diesen Städten. Sie bekam eine Arbeitsstelle bei Otis in Berlin als Funkerin, wo sie, später dann als Verkaufssachbearbeiterin, bis zur Rente (Februar 2004) arbeitete.
Sie lernte dort den gleichalten Aufzugsmonteur Thomas Krone kennen und lieben. Sie heirateten 1974. Sie zogen zusammen und lebten bis 1985 in der Mareschstr. in Neukölln. Während eines Korsika-Urlaubs 1984 zeugten sie ein Kind.
Bei den Voruntersuchungen zur Geburt stellte der Frauenarzt bei meiner Mutter Gebärmutterhalskrebs fest. Es wurde nach einer Lösung gesucht. Zu erst hieß es man müsse das Kind abtreiben. Doch ein kluger Arzt beriet sich auf einem Ärztekongress mit anderen Ärzten und man beschloss, das Kind auszutragen und den nötigen Eingriff dabei vorzunehmen. Man kann also sagen, dass ohne meine Zeugung, der Krebs entdeckt worden wäre. Im 7. Monat wurde ich per Kaiserschnitt geholt und der Krebs wurde, auch mit Hilfe einer Strahlentherapie entfernt. Man zog nach Neukölln-Gropiusstadt.
Irgenwann zwischen meiner Geburt und dem Mauerfall wurde bei meinem Vater Kehlkopfkrebs diagnostiziert. Es erfolgten unzählige Krankenhausaufenthalte, ein Kehlkopfschnitt wurde vorgenommen. Auch eine schwere Phase der Pflege Zuhause gab es. Es ging ihm besser und schlechter. Letztendlich starb mein Vater am 30. Oktober 1990. Er wurde auf dem Friedhof Alt
-Schmargendorf beerdigt, nicht weit entfernt vom Grab seiner E
ltern.
Nun war Karin alleinerziehende Mutter. Ich ging ab 1991 zur Schule. Bis ich 9 Jahre alt war ging ich in den Hort zur Nachmittagsbetreung. Ab da an war ich Schlüsselkind.
Viele Jahre später, im Jahre 2004 wurde bei Mama Darmkrebs diagnostiziert. Er wurde zwar erfolgreich entfernt, doch nach der Reha, wurde erneut Krebs in einem anderen Teil des Darmes entdeckt. Diese wurde auch entfernt und nach der Chemotherapie war dieser auch besiegt.
2006 häuften sich die Probleme und es wurde inoperabler Krebs im Becken entdeckt. Chemotherapie brachte nur 15% Linderungschancen, so dass sie sich dagegen entschied.
Am 26. März 2
009 (5 Tage nach meinem Geburtstag) verstarb sie im Ricam-Hospiz mit 66 Jahren. Eine Woche später wurde sie nach einer Trauerfeier in der Dorfkirche Alt-Schmargendorf, auf dem selben Friedhof wie ihr Ehemann und ihre Schwiegereltern, auf einer Gemeinschaftsurnengrabstätte beigesetzt.
Mauerfall
Wie habe ich den Mauerfall erlebt? Vorausgeschickt sei mal, dass ich mich an überhaupt nix erinneren. Mag daran liegen, dass ich erst 4 Jahre alt war bzw. das mein Vater kein Jahr später gestorben ist und ich mich an so gut wie nichts vor der Beerdigung erinnern kann. Darum erzähle ich hier nur was ich aus Erzählungen weiß.
Es ist der 10. November 1989, früh am Morgen. Die Mutter meiner Mama (meine Oma) war in Berlin zu Besuch, weil meine Mama am 12. November Geburtstag hatte. Wir wissen alle noch von nichts was am Vorabend passiert ist. Mama verlässt das Haus und fährt zur Arbeit. Von Oma werde ich etwas später in den Kindergarten gebracht. Auf dem Weg zur Arbeit erfährt Mama über die Ereignisse vom Vorabend, ihr schiessen vor Freude die Tränen in die Augen und sie hält sofort am Straßenrand an um die Nachricht zu verdauen. Mehr weiß ich bis zum Abend nicht zu berichten.
Am selben Abend gehen wir - dass sind: mein Vater (zu diesem Zeitpunkt schon Krebskrank, wie schlecht es ihm zu diesem Zeitpunkt ging, weiß ich nicht), meine Oma, meine Mama, mein Onkel Raimund (ein Bruder von Papa) und ich - zum Brandenburger Tor. Raimund und mein Vater klettern beide auch auf die Mauer, auch wenn Mama nicht so glücklich über diese Aktion war
.
Und ein Stück Mauer hat sich mein Papa an diesem Abend auch noch ergattert, in dessen Besitz ich auch noch immer bin.
Träume sind Schäume [2]
Ich habe gerade so extrem geträumt, dass muss ich erzählen. Elemente von diesem Traum, kam schon einmal bei mir vor, mit Flughafen und Superheld war das glaub ich. Hier erstmal das, woran ich mich eben noch erinnerte:
Ich bin Homer Simpson und bediene eine Industriemaschine in der etwas zerhxelt wird und auf der eine Aufschrift angebracht ist nach derer diese geschlossen sein muss (was sienatürlich nicht ist, denn ich bin Homer Simpson). So kommt was passieren muss, nach dem Zerhäxeln von etwas (im Traum wusste ich noch was es war, habs vergessen) zieht die Klimaanlage das Kleingehäxelte an und gibt es über den gesamten Flughafen als Niederschlag aus. Ich renne durch ein großes Tor in eine fast leere Halle - ich erinner mich an 2 Personen mit denen ich kurz interagierte - und gehe durch sie nach draußen, hoch auf einen Hügel und will/werde/habe mich zum Superhelden umgewandelt. Seit dieser Szene bin ich auch wieder ich selbst. Ich bin jetzt am anderen Eingang des französischen Flughafen DÚ-MAX und ich sehe wie es brennt. Es ist nicht unerwartet. Unmengen von Menschen fliehen aus dem Gebäude. Ich stehe weiter rechts und sehe einen Superhelden hineingehen (mein Alter Ego?). Neben mir ein Hund. Ich weiß das über mir in der erste Etage einige Personen sitzen und dinieren. Der Hund fängt an Durchtzudrehen. Er buddelt ein Loch und ein schwarzes Loch tut sich auf. Ich bitte eine Fee etwas zu tun und sie zaubert etwas und »passt etwas an« (dass was sie anpasst wusste ich kurz nach dem Aufwachen auch noch, war jedenfalls ein sehr naturwissenschaftlicher Begriff). Der Hund wird ganz ruhig und die Ausbreitung des Loches stagniert. Er kommt zu mir rüber. Der Hund wird wieder unruhiger. Sein Kopf ist zwischen meinen Beinen. Man sieht seinen Kopf, wie er gen Himmel schaut, am Himmel das Cover von Karpatenhund #1, der Hund bellt, seine Nase beginnt zu Leuchten. Das Leuchten wird immer heller. Es überdeckt sich mit dem Schriftzug "#1". "#1" verwandelt sich in "#2". Das Cover ist ein anderes. Alles vibriert.
Ich wache auf.
Ich bin von dem Gefühl der Vibration aufgewacht, mein ganzer Rumpf hat tatsächlich vibriert, oder zumindest fühlte es sich so an. Besonders stark dort wo der Hund seinen Kopf hatte.Mein Herz schägt jetzt immernoch ziemlich heftig und auch im Magen kribbelt es noch stark (so ähnlich wie bei einem Luftloch im Flugzeug).
Noch zur Erläuterung: Ich habe fast panische Angst vor Hunden, höre Karpatenhund gerne (besitze Karpatenhund #1 aber nicht), ich war noch auf keinem französischem Flughafen. Das mit Homer Simpsons könnte daher rühren, dass ich momentan auf der Suche nach einem Job bin. Und die Cover von denen ich geträumt hab entsprechen auch nicht den echten Covern, sondern sind Abwandlungen vom Cover von "Der Name dieser Band ist Karpatenhund", allerdings spiegelverkehrt.
Damit allseits einen Guten Morgen und ich versuche jetzt noch ein paar Minütchen Ruhe zu finden.
Uni und so
In knapp 6 Stunden beginnt der "Ernst des Lebens" wieder - die Uni. Um 8.00 Uhr habe ich eine mündliche (Nach-)Prüfung in EBW. Der Dozent hat es doch noch einen knappen Tag vor der Prüfung geschafft mir und Marcel die Uhrzeit mitzuteilen an der wir unsere Prüfung haben. Besonders hervorzuheben ist dabei noch, dass er die Prüfungstermin ursprünglich ab 9.00Uhr angekündigt hatte.
Nichtsdestotrotz freue ich mich das ich wieder einen halbwegs strukturierten Tagesablauf zu haben. In den letzten neun Wochen bin ich fast wahnsinnig geworden vor Unstrukturietheit, Langweile und Einsamkeit geworden. Viel besser wird es durch meinen aktuellen Stundenplan auch nicht, da ich effektiv nur Mittwochs zu einer Vorlesung muss. Da ich aber um auch bald noch überleben zu können arbeiten muss, bleibt mir so noch, dass die Struktur durch meinen hoffentlich bald vorhanden Arbeitsplatz hergestellt wird.
Leider ist es auch so, das ich meine Freunde Marcel und Richard nur sehr selten in der Uni und auch außerhalb sehen werde: Richard absolviert bald sein Praktikum bei VW in Wolfsburg, so dass ich ihn so gut wie garnicht sehen werde. Und Marcel teilt mit mir nur diese eine Vorlesung. Da wir aber zusammen jetzt schon an unserer gemeinsamen Bachelorarbeit feilen, werden wir uns wohl öfter sehen; vor allem an den Wochenenden und an gemeinsamen freien Tagen. Und ich hoffe auch auf Besserung im Kontakt mit Jochen und Max; was bis jetzt nicht so gut funktionieren wollte. Außerdem ist da auch noch Daniel, der sich vor kurzem von seinem Freund getrennt hat, wo ich mir minimale Chancen doch ausrechnen mag. Obwohl ich noch nicht genau weiß, ob wir denn überhaupt kompatibel sind. Aber man darf sich ja mal Gedanken machen.
Ich habe mir in letzter Zeit Gedanken gemacht, was ich denn im Leben bis jetzt erreicht habe und habe das Gefühl nicht geschafft zu haben. Sollte ich nicht wenigsten ein Hauch von Stolz oder guten Gefühl dabei haben, dass ich es geschafft habe auf eine Hochschule zu kommen und wie es sich abzeichnet sie auch erfolgreich abzuschließen? Aber nichts.
Und zu guter Letzt das blöde Geld. Es geht bei mir zu Ende. Der nächste Monat steht auf der Kippe mit den bezahlen der monatlichen Fixkosten, geschweige denn dem was noch so wartet. Einen Job habe ich mittlerweile eine wenig in Aussicht, aber nichts worauf ich mich stützen kann. Gut, Wohngeld ist beantragt und auch Waisenrente und Kindergeld erhalte ich, aber es reicht halt nicht. Wünscht mir alles Gute, dass ich diesen Job auch bekomme und ich bald das Licht am Ende des Tunnels sehen kann.
3 Sätze
Der elefantenruesel hat in Twitter ja dazu aufgerufen sein Stöckchen zu klauen. Und damit hier auch mal wieder was steht hab ich dem gefolgt:
Die Regeln:
- Nimm das erste Buch in deiner Nähe (das mindestens 123 Seiten hat).
- Öffne das Buch auf Seite 123.
- Finde den fünften Satz.
- Poste die nächsten drei Sätze
Das Buch ist "Sonst noch Fragen?" von Ranga Yogeshwar.
Das Experiment eregte Aufsehen, und die Hochspannungsübertragung von Westinghouse war in aller Munde. Schamlos begann nun Edison mit einem Propagandafeldzug gegen seinen Widersacher. Er verklagte ihn wegen angeblicher Patentverletzungen und demonstrierte in aller Öffentlichkeit, wie gefährlich Hochspannung sei.



